Warum Namensschilder tragen

In Hotels, der Gastronomie, auf Veranstaltungen und Seminaren tragen Gäste und Ausrichter Namensschilder. Damit wird der direkte zwischenmenschliche Kontakt erleichtert. Zudem wirken dabei verschiedene psychologische Effekte mit. Das offene „zur Schau tragen“ seines Namens zeigt, dass man nichts zu verbergen hat. Es entsteht automatisch eine freundlichere Atmosphäre.
Treten Betreuer einer Veranstaltung einheitlich auf, indem sie die gleiche Uniform oder Kleidung mit einem Namensschild tragen, signalisiert dies Besuchern, dass dieses Personal zum Unternehmen gehört.
Dadurch wird das Personal zur leichten Anlaufstelle für Gäste die Fragen haben und nach Informationen suchen. Wichtig ist das Namensschild so zu gestalten, dass auch Menschen mit Sehschwäche keine Probleme haben Menschen als Mitarbeiter des Unternehmens zu erkennen. Dazu bietet sich eine schwarze Schrift auf weißem Grund an, da hier der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund am deutlichsten auftritt.
Das Unternehmen sollte beispielsweise über ein Logo auf dem Namensschild erkennbar sein. Die Angabe von Titeln ist dagegen weniger wichtig.

Warum tragen die meisten Menschen ihr Namensschild rechts?

Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Menschen Rechtshänder sind. Bei einem Händedruck mit der rechten Hand wird das rechts sitzende Namensschild besser wahrgenommen.
Ein gutes Namensschild sollte an der Brusttasche angebracht werden, um stabil zu sitzen. Zudem wird der Name gleichzeitig mit dem Gesicht wahrgenommen, was beim Ansprechen der Person äußerst sinnvoll ist.
Alle Mitarbeiter eines Unternehmens sollten der Einheitlichkeit wegen Namensschilder in der gleichen Ausführung und am selben Platz tragen.
Namensschilder mit Clip, Magnet, Kroko-Klemme oder Sicherheitsnadel sind mögliche Varianten. Das Tragen um den Hals ist unvorteilhaft, da das Namensschild dort zu viel Spielraum hat um sich zu bewegen. Es ist für Besucher, Gäste oder Teilnehmer von Veranstaltungen nur schwer zu lesen. Das Namensschild mit Magnet ist eines der beliebtesten Ausführungen, da Kleidungsstücke nicht beschädigt werden bzw. das Risiko extrem gering ist.

Und was sagt die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) zu Namensschildern?

Zur Einhaltung des Datenschutz-Grundsatzes nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c der DSGVO und Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f der DSGVO darf der Arbeitgeber von Mitarbeitern nur verlangen, dass Nachnamen auf Namensschildern ausgewiesen werden. Die Vorschriften verlangen, dass personenbezogene Daten dem Zweck angemessen, erheblich, sowie auf das für die Zwecke der Verarbeitung notwendige Maß beschränkt sein müssen - Stichwort Datenminimierung.

Fazit: Ein Namensschild hat eine wichtige repräsentative Funktion und muss deshalb richtig angebracht werden. Die einheitliche Anbringung und Gestaltung unterstreicht das positive Bild des Unternehmens, sowie dessen Professionalität. Namensschilder bei den beschriebenen Gelegenheiten zu tragen ist nichts überflüssiges, sondern ein Plus für jedes Unternehmen.


Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.