Tintenpatronen mit Chip oder ohne

Bereits vor einigen Jahren haben verschiedene Original-Hersteller damit begonnen ihre Tintenpatronen mit einem Chip auszurüsten. Der Grund dafür lag zum einen in der Verbesserung der Funktionalität der Patronen und zum anderen im Versuch alternative Patronen für einen Einsatz unbrauchbar zu machen. Heute werden nur noch Geräte angeboten, deren Druckpatronen einen Chip voraussetzen um einwandfrei arbeiten zu können.

Warum werden Chips überhaupt eingesetzt ?

Originalhersteller bringen Ihre Drucker subventioniert auf den Markt. Das bedeutet, dass Drucker unter den Entwicklungs- und Herstellungskosten angeboten werden und der Verlust bzw. künftige Gewinne über den Verkauf der Originalpatronen erwirtschaftet werden sollen. Hersteller verweisen zudem darauf Anwendern durch den Einsatz eines Chips viele nützliche Funktionen zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören unter anderem die Füllstandsanzeige, die Zuordnung des richtigen Farbtons oder die Erkennung des Druckertyps. Im Gegenzug werden im Hintergrund aber auch Informationen zwischen Chip-Programm und Treiberprogramm des Druckers ausgetauscht, um den Einsatz baugleicher Druckerpatronen Drittanbieter Produkte zu verhindern. Letztlich verteuern sich durch den Einsatz der Chips sowohl Original- wie auch Alternativprodukte, die Sie als Nutzer bezahlen müssen. Im Vergleich lohnt sich dennoch der Einsatz ausgewählter Drittprodukte aufgrund einer vergleichbaren Druckqualität und Zuverlässigkeit, sowie der deutlichen Preisersparnis.

Worauf sollten Sie bei ausgewählten Produkten eines Druckerpatronen Drittherstellers achten ?

Nach wie vor tummeln sich in diesem Markt zahlreiche Anbieter, die das große Geschäft wittern und sich gegenseitig unterbieten. Angebote wie „30 Patronen für nur 20 Euro“ sind deshalb keine Seltenheit. Der überwiegende Teil dieser speziellen Angebote beinhaltet asiatische Importware, deren Qualität, vorsichtig ausgedrückt, nicht zufriedenstellend ist. Sicher ist, dass die Lohnkosten in vielen asiatischen Ländern im Vergleich zu Europa wesentlich niedriger ausfallen und Erzeugnisse deshalb billiger angeboten werden können. Das betrifft aber leider oftmals auch die Qualitätskontrolle. Die Folge ist, dass Tintenpatronen nicht erkannt werden, sich im Drucker entleeren oder andere Fehlfunktionen aufweisen. Vom Druckbild und der Seitenleistung ganz zu schweigen. Ein Irrglaube ist von der Füllmenge auf die Druckerpatronen Ergiebigkeit zu schließen. Dies ist zum einen von der Zusammensetzung der Tinte, wie auch von der Ansteuerung der Tintenpatrone durch den Drucker abhängig. So kann mal mehr mal weniger Tinte aufs Papier gebracht und die Patrone langsamer oder schneller entleert werden. Deshalb sollten Sie sich immer bewusst sein, dass Alternativpatronen zwar günstiger sind, ihnen preislich aber auch hier Grenzen gesetzt sind, sofern man ein ausgereiftes und zuverlässiges Produkt sucht.

Das Problem mit Firmwareupdates

Diese Softwareupdates sollen Funktionen des Druckers weiter verbessern und werden über die Update-Funktion Ihres Betriebssystems eingespielt. Leider bringen diese auch versteckte Änderungen mit sich. Falls Sie bei Ihrem Windows System das automatische Update eingestellt haben, werden Aktualisierungen nach Verfügbarkeit heruntergeladen und installiert. Plötzlich funktioniert die Alternativtinte nicht mehr, die zuvor ihren Dienst tadellos verrichtet hatte. Sinn und Zweck ist natürlich der Versuch des Originalherstellers die Verwendung von Alternativ Tintenpatronen zu unterbinden. Die Tintenpatronen mit Chip resetten hilft in diesem Fall leider auch nicht weiter. Den Druckerpatronen Chip austauschen wäre eine Möglichkeit die Patrone wieder funktionstüchtig zu machen. Sie müssten allerdings erst einen Chipanbieter ausfindig machen. Die Frage wäre dann, ob Sie einzelne Chips überhaupt kaufen könnten oder eine bestimmte Menge abnehmen müssten. Zudem müssten Sie darauf achten den Chip in die korrekte Position zu bringen, da die Patrone sonst nicht erkannt würde. Die einfachste Lösung um das alles zu vermeiden besteht im Windows Wartungscenter, in dem Sie Ihre Einstellung auf „jetzt auswählen“ ändern und notwendige Updates (Sicherheitsupdates, etc.) künftig manuell auswählen.

Tintenpatronen günstig kaufen

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Kauf einer Tintenpatronen Alternative durchaus lohnen kann, wenn es sich um Produkte eines Markenherstellers wie z.B. KMP oder Agfa handelt. Denn wie bereits beschrieben können Super-Billigangebote sehr schnell super teuer werden. Sollten Sie auf eine Farbverbindlichkeit angewiesen sein, wie dies in Werbeagenturen der Fall sein kann, empfiehlt es sich ausschließlich Original-Tinte einzusetzen. Farbverbindlichkeit bedeutet, dass Sie beispielsweise den bestimmten Gelbton des Commerzbank Logos ohne Farbabweichung reproduzieren müssen. Auf diese Weise kaufen Sie Tintenpatronen immer günstig !


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