Pilot Frixion Ball radierbar

Der Pilot Frixion Tintenroller und seine (preiswerte) Konkurrenz

Gute Tintenroller sind eine wahre Bereicherung für jedes Büro, für jeden Schreibtisch und natürlich auch für jeden Schüler. Das Schreiben und Zeichnen gelingt einfach und mühelos - wenn der Tintenroller gut gewählt ist und dieser mit seiner Qualität durchgehend überzeugen kann. Zu den unumstrittenen Bestsellern gehört der Pilot Frixion Tintenroller, der nicht nur durch seine besondere Schreibleistung Benutzer jeden Alters überzeugt, sondern außerdem auch noch radierbar ist. Wer schon von den Vorzügen eines Tintenrollers weiß, der steht in ziemlich gut definierbaren Abständen immer wieder vor der großen Gewissensfrage: Bleibe ich der teureren Marke treu oder schlage ich zu, wenn Discounter und Co. wieder mit ihren preiswerten Angeboten locken. Und gelockt wird gleich mehrfach im Jahr. In der Regel dann, wenn Schulferien enden, finden sich in den Auslagen der bekannten Discounter die Tintenroller der eigenen Marken. Was sich dort präsentiert, wirkt durchaus hochwertig und die Preise dazu, machen die Entscheidung meist einfach: Diesmal wird es die preiswerte Konkurrenz. Gerade Eltern, die die Schulausrüstung für ihren Nachwuchs komplettieren wollen, greifen nun gerne zu. Oftmals folgt dann über die erste Freude die Ernüchterung. Der Kauf war zwar preiswert, im Vergleich zur erhaltenen Qualität aber eigentlich immer noch zu teuer.

Der Tintenroller und seine grundsätzlich Funktionsweise

Um verstehen zu können, warum Tintenroller längst nicht gleich Tintenroller ist, muss die grundsätzliche Funktionsweise dieses Schreibgerätes einmal etwas genauer beleuchtet werden. Das eigentliche Prinzip lässt sich grob zwischen einem Kugelschreiber und einem Füllfederhalter ansiedeln. Der Tintenroller hat wie der Kugelschreiber an seiner Spitze eine kleine Kugel. Der Unterschied zum Kugelschreiber: Als Schreibflüssigkeit kommt hier tatsächlich Tinte zum Einsatz, also die Eigenschaft, die vom Füllfederhalter übernommen ist. Das Ergebnis dieses Mix: Ein Schreibgerät das leicht und sanft über das Papier gleitet. Das Schriftbild, das zurückbleibt, ähnelt sehr dem des Füllfederhalters, schließt aber seine leidigen Nachteile aus. Die Schrift des Tintenrollers drückt sich nicht so leicht durch das Papier und ungewollte Kleckse und Flecken bleiben komplett aus. Die Technologie des Pilot Frixion Ball Tintenroller hat diese Schreibtechnologie perfektioniert. Die Zusammensetzung der metamorphen Tinte und der Frixion Radierer direkt am Tintenroller macht die Tinte radierbar. Und zwar genauso gründlich und einfach wie beim Radieren eines klassischen Bleistifts - einfach und effektiv durch die entstehende Reibungshitze. Eine Korrektur ist also in einem kleinen Augenblick erledigt und noch deutlich unauffälliger, als bei einem Füller, der mit einem „Tintenkiller“ korrigiert wurde. Die Tinte des Frixion wieder sichtbar machen erreicht man, indem man sein Schriftstück bei -15 Grad ins Gefrierfach legt.

Frixion Ball

pilot frixion ball

Frixion Ball Schreibgeräte arbeiten mit einer Strichstärke von 0,4mm und sind in 10 unterschiedlichen Farben erhältlich. Um seine Mine vor dem Austrocknen zu schützen verfügt er über eine Verschlusskappe und einen Kunststoffclip.

Frixion Ball Clicker

pilot frixion ball clicker

Die Frixion Ball Clicker Schreibgeräte können mit einer 0,3mm oder 0,4mm starken Mine ausgerüstet werden. Sie verfügen im Gegensatz zum Frixion Ball über einen Aluminium-Clip. Ihre Mine lässt sich wie bei einem Kugelschreiber ein- und ausfahren.

Frixion Point

pilot frixion point

Der Frixion Point verfügt über eine 0,5mm starke Präzisionsspitze mit der Strichstärken von 0,3mm ausgeführt werden können. Im Vergleich zum Frixion Ball ist sein Gehäuse etwas schmaler und leichter und ist damit auch für Personen mit kleineren Händen leicht zu führen.

Frixion Light - Frixion Light Soft

pilot frixion textmarker

Diese Serie rundet als Textmarker das Gesamtprogramm der Frixion Familie ab. 6 Neonfarben und 8 Neon-Pastelltöne in einer Schreibstärke von 3,8mm bieten jedem Anwender den richtigen Farbton.

So funktioniert der Frixion Pilot Radiergummi

Wer zum ersten Mal die Schrift eines Pilot Frixion Tintenrollers radiert, wird überrascht sein, wie einfach und gründlich das funktioniert. Ein Tintenkiller beim Füller greift im Vergleich dazu das Blatt an oder durchweicht es sogar. Außerdem fällt die korrigierte Schrift immer auf, wodurch sich automatisch ein unsauberes Schriftbild ergibt. Das Prinzip des Radiergummis ist Reibung, weshalb immer eine ganz trockene Korrektur möglich ist. Die magische Temperatur der Reibungswärme beträgt 65 °C, bei der die Schrift des Frixion verblasst und ganz verschwindet. Zögern ist hier nicht angebracht, denn dann funktioniert die Korrektur nicht. Man braucht allerdings keine Sorge um das Papier haben, der Radiergummi ist so schonend, dass das Papier keinen Schaden nimmt.

Was macht den Unterschied zwischen einem Frixion Set und der preiswerten Konkurrenz ?

Das Erkennen der echten Vorteile ist gar nicht so einfach möglich. Gerade optisch gibt es nahezu keine Unterschiede. Dazu muss man wissen, dass die preiswerte Konkurrenz der Discounter sich in Sachen Gestaltung ausgesprochen nah am Original des Pilot Frixion Tintenrollers hält. Sogar die Details wie das Tribal-Muster und die Kappe mit Clip sind nahezu unverändert übernommen. Bei beiden Modellen verrät die Schaftfarbe gleichzeitig die Farbe der Tinte, wählbar zwischen schwarz, blau, rot und grün. Auffallender Unterschied ist der Radiergummi. Während der Frixion radierbare Tintenroller seinen Radierer am Ende des Schafts hat, ist er beim Discounter-Modell an der Kappe angebracht. Dadurch ergibt sich sogar ein Vorteil für den Discounter-Roller. Bei ihm kann man die Kappe auf den Schaft stecken und dennoch radieren. Beim Marken-Schreibgerät hingegen muss die Kappe immer separat aufbewahrt werden, um an den Radiergummi zu kommen. Die Hauptfunktion, das Schreiben, erledigen das Markenprodukt und das preiswerte Modell beide gut. Durch eine gummierte Oberfläche liegen beide Roller gut in der Hand. Die Standard-Schriftstärke von 0,4 Millimetern ergibt ein Schriftbild, das dem eines Füllers in nichts nachsteht. Im Detail betrachtet, gibt es dann aber doch Unterschiede. Während der Frixion Pilot in jeder Position eine gute Figur macht, kommt es beim Discounter-Modell auf eine absolut gerade Schreibposition an. Wird diese nicht eingehalten, dann kommt es schnell zum ungeliebten Kratzen der Schreibspitze. Mitunter kann es sogar Ausfälle beim Schreibfluss geben. Schreibt der Discounter-Roller hingegen wie gewollt, dann kann die langsamer trocknende Tinte für Probleme sorgen. Diese kann merklich länger verwischt werden als beim Pilot Frixion. Das Besondere, die Korrektur- und Radier-Funktion, schaffen Discounter-Modelle zwar auch, aber das Ergebnis ist längst nicht so überzeugend, wie das des Markenherstellers. Die Schrift verblasst nicht immer ganz rückstandslos oder das Papier bekommt sichtbare Verschleißerscheinungen. Der entscheidende Vorteil beim Pilot Frixion Tintenroller ist seine Nachfüllbarkeit. Während die Discounter-Modelle offensichtlich als Wegwerf-Ware konzipiert wurden, können beim Frixion Nachfüllminen für alle Modelle erworben werden. Das macht den langen Betrieb eines solchen Tintenrollers durchaus preisattraktiv und schont gleichzeitig die Umwelt.

Ein Vergleich zwischen Marken: Stabilo Bionic Serie

Der Markt um die Tintenroller ist hart umkämpft und nicht nur die Discounter machen dem Pilot Frixion Tintenroller Konkurrenz. Auch andere namhafte Hersteller von Schreibgeräten üben sich in der Herstellung von Tintenrollern, beispielsweise Schwan-Stabilo mit seiner Bionic-Serie. Diese Modelle finden aus gutem Grund ihre Anhänger, da sie über ähnlich gute Schreibverhalten verfügen. Dem persönlichen Geschmack entsprechend gibt es Anhänger, die sogar lieber zu einem Stabilo greifen, da diese im Allgemeinen noch etwas weicher schreiben sollen. Die positiven Eigenschaften wie das gute Schriftbild oder das schnelle Trocknen der Tinte haben auch die Modelle der Marken-Konkurrenz. Allerdings fehlt bei den Stabilo-Modellen ein ganz klarer Vorteil: Der Radiergummi zur Korrektur. In Sachen Nachhaltigkeit ist Stabilo, wie auch andere Markenhersteller, auf dem richtigen Weg. Das Stabilo Bionic Mine Wechseln ist jederzeit problemlos möglich und spart nebenbei kräftig Geld.

Die Frage des Geldes

Das ist eine Frage, die für viele den Kauf entscheidet. Einen durchschnittlichen Discount-Tintenroller bekommt man für rund einen Euro. Der Pilot Frixion Tintenroller kostet rund das Dreifache. Ein Dreifaches an Leistung und Qualität erschließt sich nicht unbedingt jedem, sodass es bei der Wahl des preiswerten Modells bleibt. Marken-Konkurrenten wie die Stabilo-Bionic-Serie nähern sich dem Frixion Pilot sehr an, sodass man hier nicht von echten Preisvorteilen sprechen kann. Letztlich bleibt dann das persönliche Gefallen am Schreibgerät das entscheidende Kaufkriterium. Selbst preiswerte Tintenroller leisten letztlich einen guten Dienst, wenngleich Qualität und Besonderheiten im Detail den Pilot Frixion Tintenroller immer noch am besten dastehen lassen.

Tags: Bürokram

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