Warum personalisierte Visitenkarten für den Erfolg so wichtig sind

Visitenkarten: der Klassiker für den beruflichen Erfolg

Obwohl wir mitten im Computerzeitalter stecken, sind Visitenkarten keinesfalls out. Mit einem Handgriff lassen sich Kontaktdaten persönlich und vor allem unkompliziert übergeben. Die individuellen Pappkärtchen verlieren zwar an Bedeutung, doch wertvolle Dienste leisten sie immer noch.

Visitenkarten: damals wie heute ein Ausdruck der Etikette

Der Siegeszug begann Ende des 18. Jahrhunderts. Zur Anfangszeit wurden Visitenkarten beim Eintreffen in ehrwürdigen Häusern der Empfangsdame oder dem Diener überreicht. Besucher boten sie an, um ihre Visite, den Besuch, anzukündigen - daher auch die Bezeichnung. Darüber hinaus dienten sie während höfischer Zeremonien zur Vorstellung geladener Gäste. In den neunziger Jahren galten Visitenkarten eher als Statussymbol für Topmanager, Führungskräfte und die, die es werden wollten. Den Rang eines Geschäftsmanns lasen Eingeweihte an der Papierqualität wie auch am Erscheinungsbild ab. Auf welche oberflächlichen Feinheiten es ankam, zeigt die berühmte Visitenkartenszene aus der Romanverfilmung „American Psycho“, frei nach der Story des US-amerikanischen Schriftstellers Bret Easton Ellis. In Anlehnung an die kleinen Kärtchen werden auch Onlineauftritte, die ausschließlich relevante Informationen zum Betreiber wiedergeben, als Webvisitenkarte bezeichnet.

Visitenkarten: eine Art „Personalausweis“ für den Job

Visitenkarten sind ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Eigenwerbung. Über den individuellen Look lässt sich leicht ein Teil der Persönlichkeit transportieren. Sie spielen gerade beim Erstkontakt eine wichtige Rolle. Anlässe, um sie weiterzugeben, gibt es viele, doch meist werden sie auf Messen, Konferenzen und Meetings ausgetauscht.

Die kleinen Pappkärtchen haben vor allem in Japan eine hohe Bedeutung. Dort drückt bereits die Form der Übergabe Hochachtung aus. Businesscards händigt der weltgewandte Manager stets höflich aus, wozu natürlich auch standesgemäße Verbeugungen gehören. Es wird darauf geachtet, eine Karte nur an den Ecken anzufassen, ohne dabei das Firmenlogo mit den Fingern zu verdecken.

Was darf auf Visitenkarten stehen?

Wahlweise sind Visitenkarten ein- oder beidseitig bedruckt. Sie lassen sich mit allen für den Adressaten relevanten Informationen versehen. Der Name gehört in jedem Fall auf eine Businesscard. Weiterhin zählen Telefonnummern, postalische Anschriften, Internetdomains und E-Mail-Adressen zu den Merkmalen. Auf geschäftlichen Visitenkarten ist meist der Unternehmensname wie auch das Firmenlogo abgebildet.

Selbst aussagekräftige Zitate erregen das Interesse. Der Text lässt sich bei Bedarf durch weitere Angaben wie etwa der Berufsbezeichnung, den Öffnungszeiten oder durch ein Foto ergänzen. Mit dezenten Werbebotschaften erfüllen sie auch gleich die besten Voraussetzungen, um auf Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Praktisch sind Exemplare, die mit einer Anfahrtsskizze versehen sind. Eine makellose Visitenkarte sollte sauber gedruckt und von guter Qualität sein. Handschriftliche Eintragungen oder Korrekturen sind ein absolutes No-Go. Auch eine zugetextete oder marktschreierische Karte hinterlässt meist einen schlechten Eindruck - weniger ist mehr.

So vielfältig wie die Designs sind auch die Materialien

Visitenkarten haben in etwa die Größe von Kreditkarten, sodass sie leicht in Portemonnaies Platz finden. Das gängigste Format hat die Abmessungen von 85 × 54 Millimetern. Darüber hinaus lassen sich die Kärtchen in speziellen Mappen aufbewahren und sammeln.
Visitenkarten bestehen meist aus dickem Papier, das fast an die Stärke von Karton heranreicht. Schmutz und Wasser abweisende Exemplare sind auch auf strapazierfähiger Kunststofffolie oder auf laminiertem Papier gedruckt. Bei besonders hochwertigen Varianten kommt mitunter der Stahlstich zum Einsatz, wobei das Druckmotiv von Hand in eine Metallplatte graviert wird. Die Schrift wirkt nach dem Verfahren glänzend und erhaben, sodass sie sich fühlbar vom Untergrund abhebt. Extravagant sind hingegen aus Holz, Gummi, Edelstahl- und Aluminiumfolie gefertigte Karten.

Visitenkarten auf Computern, Smartphones und Co

In einem Punkt stehen herkömmliche Visitenkarten dem digitalen Zeitalter entgegen, nämlich dann, wenn es um die Weitergabe von kryptischen Mail- und Internetadressen geht. Auf den Computern reicht meist wenig Aufwand aus, um sie in einem Programm zu öffnen. Stehen die Informationen jedoch auf einer Visitenkarte, so lassen sie sich nur von Hand in die Kontaktliste aufnehmen – dabei treten schnell Tippfehler auf. Visitenkarten abzufotografieren und sie anschließend mit Texterkennungssoftware zu digitalisieren wäre eine weitere Option, doch die Programme haben noch ihre Schwierigkeiten, verschnörkelte Schriftarten korrekt zu lesen.

Abhilfe schaffen QR-Codes. Dabei handelt es sich um quadratische Grafiken aus schwarzen und weißen Kästchen. Sie enthalten Informationen, die so gut wie jedes Smartphone mithilfe der Kamera und einer integrierten Scansoftware in brauchbare E-Mail- und Internetadressen verwandelt. QR-Codes sind praktisch, sie passen aber nicht immer zum Visitenkartendesign. Die kontrastreichen Grafiken lassen sich zwar problemlos einscannen, sie stören aber häufig den Gesamteindruck. Wer auf die einfach zu handhabende Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt nicht verzichten will, der findet im Internet zahlreiche Anbieter zum kostenlosen Generieren der Codes


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