10 geniale Tipps zum Drucken, mit denen man Zeit, Geld und Nerven sparen kann !

Sie haben zu hohe Druckkosten und möchten den Tintenverbrauch Ihres Druckers nachhaltig senken? Häufig können falsch gewählte Druckeinstellungen hohe Kosten zur Folge haben. Auch falsche Handhabe oder mangelnde Wartung können die Kosten fürs Drucken unnötig nach oben treiben.

Das muss nicht sein. Reduzieren Sie hohe Druckkosten aufgrund teurer Patronen oder hohem Papier- und Stromverbrauch. Die nachfolgenden 10 Tipps helfen Ihnen dabei, Druckkosten langfristig zu minimieren und bares Geld zu sparen. Weniger Ärger beim Drucken - das ist sicher.

Folgekosten für Tintenpatronen & Tonerkartuschen beachten

Im Normalfall ist der Laserdruck im Vergleich zum Tintenstrahldruck deutlich günstiger. Aus dem einfachen Grund, dass Lasertoner wesentlich mehr Seiten drucken können als die vergleichsweise kleineren Tintenpatronen. Wer oft und viel druckt, fährt mit einem Laserdrucker folglich meistens besser. Bei Tintenstrahldruckern hingegen täuschen die günstigen Anschaffungspreise sehr häufig über die höheren Folgekosten für Patronen hinweg.

Wer vor der Neuanschaffung eines Druckers steht, sollte deshalb niemals nur den bloßen Kaufpreis im Blick haben, sondern immer auch die langfristigen Folgekosten für Druckerpatronen oder Toner berücksichtigen.

Drucker mit verschiedenen Farbtanks

Wer einen neuen Drucker kaufen möchte, sollte zudem immer einem Drucker greifen, welcher über verschiedene Farbtanks verfügt. Bei Geräten, die nur eine Farbkartusche verwenden, wird bereits dann ein Wechsel der gesamten Patrone notwendig, wenn sich nur ein Farbwert dem Ende neigt. Bei Druckern mit verschiedenen Farbtanks hingegen können leere Patronen für die unterschiedlichen Farben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz auch ganz unabhängig voneinander ausgetauscht werden.

Energie sparen: Das richtige Ausschalten des Druckers

Drucker sind auch im Energiesparmodus extreme Stromfresser. Ein durchschnittlicher Laserdrucker verbraucht im normalen Betrieb zwischen 350 und 600 Watt. Geräte, die sich im Schlaf- oder Sparmodus befinden, verbrauchen selbst in diesem Zustand noch bis zu 5 Watt. Wird ein Drucker daher nicht benutzt, sollte dieser am besten vollständig ausgeschaltet werden.

Achtung jedoch: Um den Drucker komplett auszuschalten, muss immer der Kippschalter auf der Rückseite des Gerätes umgelegt werden. Das Betätigen des Power-Knopfes auf der Vorderseite versetzt den Drucker lediglich in den Schlafmodus.

Doch auch an dieser Stelle ist Vorsicht angebracht: Ehe der Drucker vom Strom genommen werden kann, sollte dieser immer ordnungsgemäß in den Stand-by-Modus versetzt werden. Andernfalls kann der Druckkopf nicht in die korrekte Ausgangsposition zurückfahren.

Austrocknen verhindern

Nicht selten werden größere Drucker oder Multifunktionsgeräte gerne mal in der Ecke eines Büroraumes platziert. Was platzsparend gedacht ist, kann jedoch zu Problemen führen. Nämlich dann, wenn sich ein Heizkörper in der Nähe des Gerätes befindet. Die warme Heizungsluft sorgt mit der Zeit dafür, dass die Tintenpatronen austrocken. Aus diesem Grund sind Drucker an gutklimatisierten Plätzen deutlich besser aufgehoben.

Ist ein Drucker nur selten in Gebrauch, können Tintenpatronen ebenfalls rasch austrocken. Um dies zu verhindern, sollte in regelmäßigen Abständen ein einfaches Dokument (z.B. Testseite) ausgedruckt werden. Darüber hinaus hilft auch das ordnungsgemäße Ausschalten des Druckers dabei, Patronen vor dem Austrocknen zu schützen, indem diese durch die Ausschaltfunktion in die vorgesehene Schutzposition gefahren werden.

Treibersoftware aktualisieren

Ein häufiger Grund für Druckerprobleme sind veraltete Treiber. Für den sachgemäßen Betrieb von Druckern (und anderen Peripheriegeräten) ist eine aktuelle Treiberversion zwingend notwendig. Nur wenn alle Treiber aktuell sind, kann die optimale Funktionsfähigkeit des Druckers durch den Hersteller gewährleistet werden. Auf der Hersteller-Website können die neuesten Versionen der Druckertreiber kostenlos heruntergeladen und installiert werden.

Fonts & Schriftarten optimieren

Auch die gewählte Schriftart eines Dokuments kann den Verbrauch eines Druckers negativ beeinflussen. Breite Schriftarten benötigen viel Druckertinte, während schmale Fonts sowohl Tinte als auch Papier sparen. Aus diesem Grund kann bei vielen Schriftenarten eine „Light“-Version ausgewählt werden.

Bereits vor einigen Jahren hat ein niederländisches Unternehmen verschiedene Schriftarten analysiert und kam zu dem Ergebnis, dass „Century Gothic“ im Vergleich zum Klassiker „Arial“ etwa 31% des Toners einspart.

Entwurf-Modus nutzen & auf Graustufen-Modus verzichten

Wer Farb- oder Schwarztinte sparen möchte, wechselt beim Drucken häufig intuitiv in den Graustufen-Modus. Diese Vorgehensweise kann jedoch vor allem beim Drucken von Bildern zu erhöhten Kosten führen. Beim Druck findet nämlich das sogenannte CMYK-Farbmodell (Cyan, Magenta, Yellow & Key für den Schwarzanteil) Anwendung, bei welchem die verfügbaren Grundfarben zum jeweils benötigten Farbton zusammengemischt werden. Um das gewünschte Grau des Graustufen-Modus zu erreichen, müssen daher alle Farben entsprechend miteinander gemischt werden. Der vermeintliche Spareffekt bleibt aus.

Um den Farbverbrauch zu optimieren, sollte stattdessen besser die Einstellung „Monochrom“ oder „Nur schwarz“ gewählt werden. Auf diese Weise wird nur die schwarze Tinte beansprucht, die anderen Farben werden geschont.

Wer den Verbrauch noch weiter reduzieren möchte, kann zusätzlich den „Entwurf-Modus“ auswählen. Gerade beim Drucken von Schriftdokumenten ist diese Einstellung für einen gut leserlichen Ausdruck in den meisten Fällen vollkommen ausreichend.

Papierkosten reduzieren dank Mehrseiten- und Duplexdruck

Viele Textdokumente, aber auch Grafiken oder PowerPoint-Folien sind je nach Schriftgröße auch bei einem Mehrseitendruck noch gut lesbar. Bei dieser Funktion werden gleich mehrere Seiten auf ein einziges A4-Blatt gedruckt. Bei Textdokumenten sind bis zu zwei Seiten auf einem A4-Blatt noch sehr gut leserlich. Bei PowerPoint-Folien können es sogar bis zu sechs Folien auf einem einzelnen Blatt sein.

Viele moderne Drucker bieten darüber hinaus einen so genannten Duplexdruck an. Dabei handelt es sich um einen automatischen doppelseitigen Druck, bei dem der Drucker bereits das Wenden des Papiers übernimmt. Sollte ein Drucker über diese Funktion nicht verfügen, so kann diese auch manuell durchgeführt werden. Hierzu werden zuerst alle ungeraden Seiten ausgedruckt, indem die entsprechende Option in den Druckeinstellungen gewählt wird. Anschließend wird der gesamte bedruckte Papierstapel verkehrt herum in den Drucker gelegt und die geraden Seiten auf die andere Seite gedruckt.

Bilder & Fotos richtig drucken

Wer keinen speziellen Fotodrucker besitzt, aber dennoch qualitativ hochwertige Bilder drucken möchte, sollte einige Dinge beachten. Grundvorrausetzung für einen guten Fotodruck sind möglichst hochauflösende Bilder. Fehler, welche am Bildschirm nicht auf den ersten Blick sichtbar sind, werden beim Drucken jedoch umso deutlicher. Deshalb sollte bereits beim Fotografieren die bestmögliche Auflösung gewählt werden.

Darüber hinaus hängt die Qualität der gedruckten Bilder auch vom gewählten Papier ab. In der Regel eignet sich das Fotopapier des Geräteherstellers am besten für einen sauberen Fotodruck. Doch auch das Papier anderer Hersteller führt meistens zu sehr ansehnlichen Ergebnissen.

Zudem kann die Druckqualität durch die Einstellung „Randloser Druck“ weiter optimiert werden. Diese Funktion ist bei handelsherkömmlichen Druckern meist bis zu einer Papiergröße von DIN A4 möglich.

Webseiten & Text-Markierungen drucken

Websiten werden auf Grund ihres Layouts nur selten wie gewünscht ausgedruckt. Oft befinden sich neben einem Artikel, der gedruckt werden soll, auch Werbebanner oder ähnliches. Dies halt zur Folge, dass der gewünschte Inhalt nicht nur auf einer Seite gedruckt, sondern auf unverhältnismäßig viele Seiten verteilt wird. Dadurch wird unnötig viel Tinte verbraucht.

Um dies zu verhindern, finden sich auf vielen Websiten Links wie „Drucken“ oder „Artikel drucken“. Der Seiteninhalt wird durch diese Funktion druckoptimiert aufbereitet. Fehlt die Funktion, sollte vor dem Ausdrucken immer die Druckvorschau des Browsers genutzt werden, um etwaige Formatierungsänderungen vornehmen zu können.

Möchte man kein ganzes Dokument ausdrucken, sondern nur eine kleinere Passage, so kann der gewünschte Abschnitt mit der Maus markiert werden. Im Druckmenü wird schließlich die Option „Markierung“ ausgewählt und es wird nur mehr jener Textabschnitt zu Papier gebracht, der vorher markiert wurde.


Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.