Druckkosten berechnen

Druckkosten berechnen und zuverlässig und dauerhaft senken!

Gehören Sie zu den Vieldruckern? Haben Sie immer große Mengen an Papier, Tonerkartuschen und Co. am Lager, um bloß für jeden Ernstfall gerüstet zu sein? Wenn Sie eine intensive Lagerhaltung für Ihr Druckerzubehör pflegen, dann wissen Sie natürlich, dass Ihr Druckaufwand eine ganze Menge Geld verschlingt. Eine schwierige Sache, denn auf der einen Seite möchte jeder gerne sparen, auf der anderen Seite ist das Drucken zahlreicher Dokumente einfach unumgänglich. Wissen Sie eigentlich, wie hoch die Druckkosten für eine Seite sind? Und könnten Sie bestimmen, welche Faktoren eines Dokuments den Druck einer Seite noch weiter erhöhen? Rechnen wir bei den vielen möglichen Faktoren einfach einmal etwas nach.

Diese Faktoren machen die Druckkosten aus

Schon beim Kauf des Druckers geht es los. Wichtiger als der Anschaffungspreis sind die Folgekosten, mit denen Sie leben müssen. So kann ein günstiger Drucker Ihnen später im bildlichen Sinne „die Haare vom Kopf fressen“. Entscheidend ist dabei auch Ihr persönliches Druckaufkommen. Wie viel drucken Sie im Schnitt beispielsweise in einem Monat? Mit diesen Daten haben Sie bereits einen ersten Hinweis auf die entstehenden Kosten. Drucken Sie viel, dann sollten Verbrauchsmaterialien wie Toner oder Tinte günstig sein. Drucken Sie eher selten, ist etwas teureres Material nicht tragisch. Insbesondere bei Tintenstrahldruckern ist es dann wichtiger, dass beim regelmäßigen (automatischen) Reinigen des Druckers nicht übermäßig viel Tinte verloren geht. Vergleichen Sie die zu erwartenden Kosten der Drucker untereinander und nutzen Sie dieses Wissen aktiv als Entscheidungshilfe. Haben Sie etwas für sich günstiges gefunden, sind immer noch nicht alle Aspekte bedient. Wie steht es eigentlich um die Druckqualität? Der günstigste Drucker nutzt Ihnen nicht viel, wenn das Druckbild nachher enttäuschend bleibt. Gerade, wenn Sie sich für einen Laserdrucker entscheiden, können Sie durch die Verwendung von Nachbau-Tonern bares Geld sparen. Sie können, etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt, Ihre Toner auch selbst nachfüllen und nochmals Geld einsparen.

Die Druckkosten in Verbindung mit dem Druckvolumen

Wie schon erwähnt, hängt die Höhe der letztendlichen Druckkosten vom Druckvolumen ab. Drucken Sie nur hin und wieder eine Seite, dann haben Sie auf die Jahre gesehen nur einen Papierverbrauch von einigen hundert Blatt. Ein großes Büro verbraucht in dieser Zeit durchaus das Zehnfache oder noch mehr. Je nach Druckvolumen machen dann auch wieder verschiedene Drucktechnologien mehr oder weniger Sinn. Beim Laserdrucker wird mit Toner gearbeitet. Hier sind die Druckkosten vergleichsweise gering, der Energieverbrauch ist allerdings höher als bei anderen Technologien, daher ist diese Technologie vorrangig in Büroumgebungen anzutreffen. Zudem sind Laserdrucker wesentlich schneller als Tintenstrahldrucker und können so in der gleichen Zeit mehr verarbeiten. Die Tinte ist der Klassiker für zu Hause oder für das kleine Büro, Werbeagenturen und Fotoshops. Die Seitenpreise liegen über denen der Laserdrucker Druckkosten, dafür sparen die Tintenstrahldrucker viel Strom ein. Geldrucker sind seltener und bilden eine dritte Einheit, die sich aber in Sachen Druckkosten und Energieverbrauch kaum von den anderen beiden Varianten unterscheiden.

Druckkosten berechnen und die Brieftasche entlasten

Jetzt geht es ans Rechnen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie konkret Ihre Druckkosten ermitteln können und wie Sie aus den gewonnen Erkenntnissen effektive Sparmaßnahmen ableiten können. Papier, Stift und Taschenrechner reichen, schon kann es losgehen.

  • Der Papierpreis: Greifen Sie zu Ihrer letzten Rechnung für Papier (inkl. Steuern) und teilen Sie den Kaufpreis durch die Anzahl der Blätter.
  • Der Deckungsgrad/Seite: Damit diese Rechnung aufgeht, ist zunächst ein Kontrolltest nötig. Denn die Druckreichweite, die die Hersteller angeben, ist mit Vorsicht zu genießen. Entscheidend dabei ist vor allem der Deckungsgrad einer Seite. Meist wird hier von einem Deckungsgrad einer Seite von fünf Prozent ausgegangen. Würden Sie also eine Seite mit exakt diesem Deckungsgrad drucken, dann müsste die Herstellerangabe bezüglich der Druckreichweite (in Anzahl von Seiten genannt) passen. Für den Druckpreis pro Seite müssen Sie nun nur noch den Preis der Tinte durch die Anzahl der Seiten teilen. 3 Cent wären das, wenn der Hersteller eine Reichweite von 750 Seiten angibt und die Tintenpatrone 20 Euro kostet. Letztlich wird nun noch der Preis pro Blatt Papier addiert und das Ergebnis steht. Komplizierter wird es natürlich, wenn es um farbige Ausdrucke geht.
  • Der Kontrolltest in der Praxis: Wollen Sie zahlreiche Ausdrucke eines Dokuments in nur einer Farbe herstellen, dann setzten Sie zunächst eine neue Patrone ein. Führen Sie über Ihre Ausdrucke nun genau Buch und kontrollieren Sie den Verbrauch mit der zuvor durchgeführten Rechnung. Sie werden schnell feststellen, ob Sie deutlich abweichen, oder doch der Rechnung entsprechen.
  • Immer auf die Farbpalette achten! Bei farbigen Ausdrucken können die Reichweiten der einzelnen Farben variieren. Grund sind die internen Farbpaletten der Drucker. Für ein nahezu gleiches Druckbild verbraucht ein Drucker beispielsweise deutlich mehr cyan als ein anderer. Ein dritter Drucker hingegen verbraucht wieder mehr Magenta. Es ist daher schon beinahe unmöglich zu bestimmen, wie weit Sie mit einer Farbpalette drucken können bzw. welche Druckkosten pro Farbe wirklich entstehen. Daher hat man in der Praxis auf Durchschnittswerte gesetzt. Eine farbige Seite mit rund 50 Prozent Farbabdeckung kostet etwa einen Euro. Ist ein Dokument sehr bildlastig, kann der Preis auch durchaus höher liegen oder sich verdoppeln.
  • Druckkosten und die Hardware: Auch der Drucker selbst muss in die eigentlichen Druckkosten mit einfließen. Das Leben eines Druckers, vor allem für den privaten Bereich, ist endlich. Nach wenigen 10.000 Blatt ist Schluss. Hat ein Drucker beispielsweise in seinem Leben 25.000 Blatt gedruckt und bei der Anschaffung 200 Euro gekostet, kommen noch einmal 0,008 Euro pro Blatt zusammen.
  • Jetzt haben wir alles beisammen: Druckkosten pro Seite Papier, Kosten pro Seite Tinte oder Toner und Kosten pro Seite aus der Hardwareanschaffung. Die Summe aller Teilsummen ist dann der reelle Kostenpunkt für die Druckkosten je Seite, die Sie mit Ihrem Drucker herstellen.

Aktiv Druckkosten senken

Möglicherweise haben Sie jetzt mitgerechnet und sich erschrocken, welche Kosten Sie mit Ihren Ausdrucken wirklich erzeugen. Die gute Nachricht: Sie können die Druckkosten reduzieren und dauerhaft bares Geld sparen. Dafür gibt es ein paar einfache Tipps, die Sie sofort umsetzen können.

  • Schon beim Kauf auf Sparen achten: Achten Sie bitte wieder nicht vorrangig auf den Kaufpreis eines Gerätes, sondern achten Sie auf wirklich kleinen Verbrauch bzw. günstiges Verbrauchsmaterial (Tinte, Toner, Gel).
  • Unnötiges Drucken: Haben Sie schon einmal eine Information aus einer Webseite ausdrucken wollen? Statt der gewünschten Passage haben Sie aber dann die ganze Webseite auf dem Papier und somit gleich viel Müll produziert und Geld verschwendet. Kopieren Sie sich stattdessen die entsprechende Passage einfach in eine Textverarbeitung und drucken Sie von dort. Alternativ können Sie sich auch einfach mit einem Screenshot helfen.
  • Nutzen Sie den Raum einer Seite sinnvoll aus. Muss es immer die große Schrift sein? Verkleinern Sie doch einfach einmal die Schrift im nächsten Dokument und lassen Sie sich überraschen, wie viele Seiten Papier Sie damit schon einsparen können.
  • Nutzen Sie Ihr Papier doppelt. Wenn Sie jede Seite Papier nur einfach bedrucken, dann bleibt jede Menge freie Fläche ungenutzt und wandert einfach in den Müll. Falls Ihr Drucker das doppelseitige Bedrucken nicht automatisch unterstützt, können Sie auch händisch nachhelfen. Geben Sie die gerade bedruckte Seite umgedreht einfach noch einmal in das Papierfach des Druckers und drucken nun die zweite Seite.
  • Die Schriftart macht den Unterschied. Hätten Sie gedacht, dass die Verwendung von verschiedenen Schriftarten auch einen großen Unterschied bei den Druckkosten machen kann? Wenn Sie dauerhaft sparen wollen, sollten Sie von klassischen Schriften (beispielsweise Arial) Abstand nehmen und betont schlanke Schriftarten verwenden.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.