Druckerpatronen richtig lagern

Wie Sie Druckerpatronen richtig lagern

Niemand legt sich gerne Verbrauchsmaterial ans Lager. Sei es aus finanziellen Gründen oder weil die Notwendigkeit nicht vorausgesetzt wird. Besitzen Sie ein neues Druckermodell lohnt es sich aber darüber nachzudenken. Denn Druckerpatronen werden jedes Jahr zwischen 5 und 10 Prozent teurer. Im Hinblick darauf, dass der Drucker über mindestens 3 Jahre genutzt werden soll, lohnt sich die Bevorratung von einem oder zwei Reservesätzen, was auch dem Mindesthaltbarkeitsdatum, von im Schnitt zwei Jahren, Rechnung trägt. Druckerpatronen können ab und an aus unterschiedlichen Gründen befristet nicht lieferbar sein.
Reibungslose Arbeitsabläufe können Sie dennoch durch eine kleinere Lagerhaltung sicherstellen.

Wenn Sie Druckerpatronen richtig lagern umgehen Sie die Gefahr, dass diese eintrocknen. Dafür verantwortlich sind vor allem wärmere klimatische Verhältnisse, wie sie im Sommer vorherrschen. Die meisten Hersteller geben eine optimale Lagertemperatur zwischen minus 15 und 35 Grad Celsius an. Kältere Temperaturen als minus 15 Grad werden kaum Einschränkungen mit sich bringen, da sie Ihren Drucker vermutlich nicht in Sibirien oder ähnlich kalten Regionen oder Plätzen betreiben.
Anders sieht es dagegen mit den wärmeren Temperaturen aus. Der Arbeitsplatz liegt oft am Fenster. Doch selbst an heißeren Tagen steigt die Zimmertemperatur kaum über 30 Grad. Und selbst wenn, bringen ein Ventilator oder eine Klimaanlage im Büro die Temperaturen auf ein Normalmaß zurück. Problematisch wird es erst dann wenn der Drucker oder eine Tintenpatrone direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Dann kann es passieren, dass Tintenteile eintrocknen und die Druckfunktion beeinträchtigen. Lagern Sie Druckerpatronen an einem dunklen Ort, der Sonnenstrahlen abhält, wie beispielsweise einer Schublade oder einem Schrank. Auch ständige Temperaturwechsel zwischen kalt und warm können die Druckqualität beeinflussen.

Packen Sie Druckerpatronen nicht aus bevor Sie sie benötigen. Bei einmal geöffneten Patronen besteht Verdunstungsgefahr. Falls Sie einmal benutzte Druckerpatronen doch noch einmal einlagern müssen, nutzen Sie am besten einen luftdichten Kunststoffbehälter. Stellen Sie Farbpatronen mit den Düsen nach unten, Schwarze mit den Düsen nach oben auf. Achten Sie darauf, dass die Druckdüsen dabei nicht mit dem Kunststoffbehälter in Berührung kommen. Ansonsten kann es bei Mehrfarbpatronen zu einer Vermischung der Farben kommen. Die Druckertinte kann schneller eintrocknen.
Zusätzlich können Sie ein feuchtes Tuch oder Papier in den Behälter legen.

Druckerpatronen richtig lagern - Tipps zusammengefasst:
Tinte besteht aus Wasser, Farbpigmenten und Zusatzstoffen wie Alkohol und Lösungsmittel. Diese Zusammensetzung ist dafür verantwortlich, dass sich die Tinte durch äußere Einflüsse wie Sauerstoff und Lichteinfall verändert.

  • Setzen Sie Druckerpatronen keiner direkten Sonneneinstrahlung aus. Nutzen Sie Schubladen oder Schränke für die Lagerung.
  • Druckerpatronen haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Achten Sie deshalb auf eine ausgewogene Lagerhaltung - nicht zu viel und nicht zu wenig.
  • Es gibt Drucker, die bei Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums warnen und die Patrone im schlimmsten Fall nicht annehmen.
  • gelbe Tinte verdirbt zuerst, wird teils grün und flockt.
  • Schalten Sie Ihren Drucker nach Arbeitsende immer ordnungsgemäß aus. Die Patronen befinden sich dann in ihrer Parkposition, in der Tinte langsamer eintrocknet und verdampft.
  • Achten Sie darauf wenigstens alle zwei Wochen zu drucken und sei es nur ein Testblatt um dem Eintrocknen der Tinte vorzubeugen.


Für alle Tintenstrahldrucker gilt mindestens alle zwei Wochen zumindest ein Blatt auszudrucken, damit die Druckkopfdüsen nicht eintrocknen. Zwar wird dabei Tinte verbraucht, andererseits wird dadurch aber die uneingeschränkte Funktionsfähigkeit des Druckers sichergestellt.


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