Druckerpatronen Farben - Auswahl und Wirkung

Druckerpatronen Farben beschränkten sich bei Tintenstrahldruckern lange Zeit auf die vier Grundfarben schwarz, cyan, magenta und gelb. Mit Hilfe dieser C/M/Y/K-Farbtöne wurden andere Farben durch Mischung erzeugt. Die nähere Erläuterung zu den Farbkürzeln sehen wir uns später an. Das Problem dabei war dass Farbübergänge und Hauttöne im Gegensatz zu Fotografien nur unzureichend realistisch dargestellt wurden. Um dies zu optimieren wurden weitere Farbtöne für Graustufen wie hellgrau oder hellmagenta für weichere Hautfarben-Übergänge eingeführt. Dies ist ein Grund warum Sie bei entsprechenden Bildern auf einem Laserdrucker bis heute nicht die Qualität eines Tintenstrahldrucks erzielen können.
Druckerpatronen Farben Namen werden auf den Verpackungen verkürzt dargestellt:

  • B = blue (blau)
  • C = cyan (Blauton)
  • LC = light cyan (heller Blauton)
  • PC = photo cyan (fotoblau)
  • CO = farblos (Glanzverstärker)
  • DGY = dark grey (dunkelgrau)
  • G = green (grün)
  • M = magenta (Rotton)
  • LM = light magenta (heller Rotton)
  • PM = photo magenta (fotorot)
  • G = grey (grau)
  • LG = light grey (hellgrau)
  • Y = yellow (Gelbton)
  • K = black (Schwarzton)
  • MBK = matte black (mattschwarz)
  • PBK = photo black (fotoschwarz)
  • R = red (rot)


Druckkosten sparen mit alternativen Druckerpatronen und Toner

Tintenstrahldrucker bringen über Druckkopfdüsen die Farbe in Form von Tröpfchen (englisch: dots) auf das Papier.
Dabei kann es sich um Farbstofftinte mit einem größeren Farbraum oder um Pigmenttinte mit hoher Lichtfestigkeit handeln. Farbstofftinten erzeugen leuchtende Farben, bleichen aber unter Witterungsbedingungen, wie Sonne, Wind oder Regen relativ schnell aus. Sie werden aus diesem Grund vorwiegend für Projekte in Innenräumen eingesetzt.
Pigmenttinten sind gegen diese Umwelteinflüsse wesentlich resistenter, jedoch wirken die Farben matter. Sie eignen sich hervorragend für Außeneinsätze. Alle Druckerpatronen Farben haben eines gemeinsam. Sie können aufgrund ihrer Zusammensetzung nur einen Bruchteil des möglichen Farbraums wiedergeben.
Dies betrifft insbesondere auf dem Bildschirm grell wirkende und stark gesättigte Farben. Ursächlich hierfür ist dass die Druckergebnisse nur das Umgebungslicht reflektieren, Lichtwellen aus dem gesamten Spektrum herausfiltern und deshalb von sich aus nicht leuchten können.
Dies wird auch als subtraktive Farbmischung bezeichnet. Anders ausgedrückt wird das Licht verschiedener Farben durch Farbfilter ausgeblendet oder durch Pigmente absorbiert. Das übrige Licht bildet eine Mischfarbe. Die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung sind cyan, magenta und gelb. Die Grundfarbe bei einem wie von Tintenstrahlern angewendeten CMYK-Druck entspricht der Farbe weiß.
Die additive Farbmischung erfolgt dahingegen mit den Primärfarben rot, grün und blau (RGB) statt. Die Grundfarbe ist schwarz, bei voller Farbsättigung weiß. Dadurch ergibt sich ein größerer Farbraum. Bei Standardfarben wie beispielsweise rot, werden nur rot erscheinende Wellenlängen reflektiert. Alle anderen sichtbaren Farben werden „geschluckt“ und die Farbe erscheint unserem Auge rot.
Eine neonrote Fläche, die von Licht getroffen wird, erscheint uns als strahlendes rot, weil die enthaltenen Farbmoleküle einen Teil des UV-Lichts in rotes Licht umwandeln und abstrahlen. Die Moleküle reflektieren nicht nur bestimmte Lichtanteile, sondern erzeugen selbst welche, die als Fluoreszens bezeichnet werden. Die Farben scheinen, vor allem in dunklerer Umgebung, selbst zu leuchten.


Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.