Drucker Wartung - Tipps und Tricks

Eine regelmäßige Drucker Wartung ist das A und O um permanent optimale Druckergebnisse zu erhalten. Staub und Schmutz können von außen in Ihren Drucker eindringen und Schäden verursachen oder die Funktionstüchtigkeit Ihres Geräts zumindest verringern. Sollten Sie einen Drucker längere Zeit nicht benutzen bedecken sie ihn mit einem Staubschutz in Form einer Kunststoffhülle oder einer ähnlichen Abdeckung. Reinigen Sie das Druckergehäuse regelmäßig beispielsweise mit einem Mikrofasertuch. Dazu können Sie einen Schaumreiniger benutzen. Sprühen Sie den Schaumreiniger auf das Gehäuse Ihres Druckers. Vermeiden Sie dabei jegliche Berührungen mit elektrischen Kontakten. Lassen Sie den Schaum einwirken um den Schmutz zu lösen und wischen Sie dann mit einem trockenen Mikrofasertuch Schaum und Dreck ab. Kopierpapier unterliegt einem je nach Qualität schwächeren oder stärkeren Abrieb. Ausschlaggebend dafür ist wie hoch aufgerichtet die einzelnen Papierfasern sind. Mit der Zeit „staubt“ Ihr Drucker deshalb regelrecht und muss gereinigt werden. Gehen Sie an die Reinigung innerer Komponenten und Bereiche, schalten Sie das Gerät zunächst aus und trennen Sie es vom Stromnetz. Verwenden Sie dazu alkoholhaltige Lösungsmittel und für schwer zugängliche Stellen einen Druckluftreiniger. Damit Ihnen der ganze Staub nicht ins Gesicht fliegt sollten Sie vorher Augen, Mund und Nase schützen. Wichtige Bereiche beim Laserdrucker sind unter anderem die Tonerschächte und das Transportband. Hier sammelt sich gerne Resttoner, der durch Papier mitgezogen wird und dafür sorgt, dass kein sauberer Druck mehr zustande kommt. Beim Tintenstrahl-Drucker sollte ein fest verbauter Druckkopf immer wieder auf Verunreinigungen geprüft werden.

Leere Seite drucken

Lassen Sie Ihren Drucker ab und zu eine leere Seite drucken. Staub- und Schmutzpartikel werden vom Blatt mitgezogen und aus Ihrem Gerät entfernt. Bei Tintenstrahlern sollten Sie mindestens alle zwei Wochen einen Textdruck herauslassen, damit die Tinte im Druckkopf nicht eintrocknet. Besonders bei einem Drucker mit Permanentdruckkopf kann dies teuer werden, da diese Druckköpfe entweder nicht ausgetauscht werden können oder preislich nahe am Preis des gesamten Druckers liegen und damit in ihrer Anschaffung unwirtschaftlich sind.

Drucker ausschalten - aber richtig

Benötigen Sie Ihren Drucker nicht, schalten Sie ihn aus. Dies spart Energiekosten. Achten Sie dabei aber darauf nicht einfach den Netzstecker zu ziehen. Dies kann beim nächsten Hochfahren zu bösen Überraschungen wie Funktionsstörungen führen. Betätigen Sie immer zuerst den Ein-/Ausschalter und ziehen Sie nach dem Herunterfahren den Stromstecker.

Tintenfüllstand prüfen - Tonerstand prüfen

Bis auf wenige kompatible Tonerprodukte zeigt Ihnen der Laserdrucker immer über seine LED-Anzeige an, wann eine Tonerkartusche ausgetauscht werden muss. Bei Tintenstrahldruckern übernimmt dies eine LED oder ein mitgeliefertes Programm. Geht die Tinte zur Neige kann ihr Tintenstrahl-Drucker seine Arbeit einstellen um den Druckkopf zu schonen. Eine kleine Reserve an Tinte oder Toner ist deshalb empfehlenswert.

Drucker Firmware aktuell halten

Die im Druckerspeicher enthaltene Software, auch Firmware genannt, steuert alle Funktionen. Die Aktualisierung des Programms erfolgt online über das Internet. So zeigt Ihnen Ihr Windows-System immer an, ob ein neues Update vorliegt, das Sie einspielen können. Sinnvoll sind diese Aktualisierungen in der Anfangsphase neuer Modelle, um entdeckte Software-Fehler zu korrigieren.Sollten Sie mit dem Gedanken spielen alternative Verbrauchsmaterialien zu nutzen, sollten Sie diese Aktualisierungen nach Möglichkeit unterlassen. Hersteller verstecken in diesen Programmen gerne Codezeilen, die gerade noch funktionierende Alternativprodukte blockieren. Konkret werden Sie dazu aufgefordert eine neue Kartusche oder eine Original-Kartusche einzusetzen.


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