Einen Brief beschriften

Wo kommt meine Adresse auf den Brief ?

Ein falsch beschrifteter Brief kann schnell zu Verzögerungen bei der Zustellung führen oder diese sogar verhindern. Gehen Sie deshalb beim Adressieren am besten wie folgt vor:

  • Legen Sie die Briefhülle so auf eine ebene Unterlage, dass die Vorderseite nach oben und die rückseitige Umschlagklappe nach unten zeigt.
  • Den Absender notieren Sie auf der Rückseite des Umschlags in der linken oberen Ecke. Zunächst den Namen, dann die Straße und zuletzt die Postleitzahl mit Wohnort.
  • Auf der Vorderseite vermerken Sie in gleicher Reihenfolge den Briefumschlag Empfänger unten rechts.
  • Zuletzt müssen Sie auf der Vorderseite den Briefumschlag frankieren. Dazu kleben Sie eine Briefmarke in die rechte obere Ecke. Achten Sie immer auf eine ausreichende Frankierung um Rücksendunden durch die Post zu vermeiden.


Einen Brief richtig adressieren bedeutet eine zuverlässige Zustellung !
Theoretisch bleibt es Ihnen überlassen wo Sie Informationen hinterlassen. Da in den Verteilerzentren alles maschinell gelesen wird, muss bei falscher Adressierung, in welcher Form auch immer, per Hand nachsortiert werden. Dies kann zu erheblichen Verspätungen in der Zustellung führen. Im schlimmsten Fall landet das gute Stück wieder in Ihrem eigenen Briefkasten.
Beschreiben Sie deshalb immer nur die Vorderseite Ihres Briefs. Die Rückseite wird nicht gelesen und hier stehende Informationen damit auch nicht verarbeitet. Oben links vermerken Sie den Absender und unten rechts positionieren Sie an wen Ihr Schreiben gerichtet ist.
Die Bestandteile der Anschrift des Empfängers sollten Sie ohne Leerzeile, jedoch mit gleichem Zeilenabstand zwischen Name, Strasse und dem Ortsnamen linksbündig vermerken. Achten Sie auf gleiche Schriftgröße und -art, sowie korrekte Groß- und Kleinschreibung, um den Zusteller nicht zu verwirren. Gleiches gilt für zusätzliche unnötige Aufkleber oder Aufdrucke, die mit Post-Labeln verwechselt werden könnten.
Der Abstand der Adresse sollte vom linken, rechten und unteren Rand etwa 15 mm bzw. vom oberen Rand ca.40 mm betragen.
Benutzen Sie für die Beschriftung Ihrer Briefe einen wasserfesten Stift, wie z.B. den Staedtler Lumocolor 318 oder einen Kugelschreiber. So sorgen Sie dafür, dass die Schrift nicht gelöscht wird oder verschmiert. Die Schrift sollte entweder in einer leserlichen Handschrift oder Druckbuchstaben erfolgen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein Etikett per Computer zu beschriften und dann aufzukleben. Eine Briefhülle zu bedrucken ohne Etiketten einzusetzen wäre eine weitere saubere Lösung.
Beschriften Sie helle Umschläge mit einfarbiger dunkler Schrift, damit sich diese deutlich vom Umschlag abhebt.
Bei Briefsendungen, die ins Ausland versendet werden, vermerken Sie den Namen des Ziellandes in Großbuchstaben und möglichst in der dort gebräuchlichen Sprache unterhalb der Ortsangabe; also in der letzten Adresszeile. Vergessen Sie zum Schluss nicht auf der Vorderseite oben rechts Ihre Briefmarke anzubringen.
Diese Richtlinien gelten jedoch nicht für Kuverts mit ausgestanztem Sichtfeld.
Einen Brief mit Fenster zu beschriften erübrigt sich, da Versender und Adressat im Fenster angezeigt werden.
Einen Großbrief sollten Sie quer mit der Anschrift beschreiben, bei einer Hochformat-Ausführung mit Sichtrahmen kann auch dieser richtig von der Post problemlos eingelesen werden.

Briefumschlag DIN Lang

Unternehmen nutzen für ihren Schriftwechsel hauptsächlich den DIN-Lang-Umschlag mit oder ohne Sichtfeld, der in schlichtem weiß gehalten ist. Ihr Schreiben in DIN A4-Größe muss nur 2 Mal gefaltet werden und fügt sich nahtlos in Briefumschläge ein. Das erste Falten erfolgt bis zur Mitte des A4-Blattes hin, dann einfach nochmals bündig umklappen. Diese Briefhüllen werden in 3 Verschlussarten angeboten. Bei der Nassklebung müssen Sie einen gummierten Streifen befeuchten und dann umklappen um Ihren Brief zu verschließen. Bei der Haftklebung ziehen Sie einen Kunststoffstreifen ab, um den Umschlag zu verschließen, und bei der Selbstklebung legen Sie den rückseitigen Streifen um, streichen darüber und Ihr Umschlag ist bereit für den Versand. Diese Klebung bietet sich an, wenn Sie täglich viele Briefe versenden müssen. Liegen Briefmschläge 1 Jahr oder länger ungenutzt herum, kann der Klebstoff austrocknen. Um Ihr Schreiben dann zu verschließen, müssen Sie zum Klebstoff oder Klebestift greifen. Privatpersonen nutzen oft das C6-Format (Postkartenformat). Neben den am häufigsten verwendeten weißen Umschlägen, kommen bei Kindern und Jugendlichen auch farbige oder Designumschläge zum Einsatz, die Bilder oder Muster aufweisen und dadurch für diese interessanter wirken. Durch die große Auswahl an unterschiedlichen Briefkuverts können somit sowohl unternehmerische Ansprüche, wie auch Ansprüche jüngerer und privater Nutzer bedient werden.
Wenn Sie alle diese Dinge beachtet haben, sollte einer korrekten Zustellung nichts mehr im Wege stehen.

Die elektronische e Mail

Alternativ steht diesem Klassiker grundsätzlich die moderne elektronische Mail gegenüber.Eine Kopie Ihrer eMail bleibt in Ihrem Postfach erhalten und ersetzt den Einreichungsbeleg, den Sie sonst bei Aufgabe Ihres Schreibens in einer Postfiliale erhalten würden. Über Anhänge kann die Mail mit Grafiken und Dokumenten vervollständigt werden.

Ein ganz klarer Vorteil besteht in der wesentlich schnelleren online Zustellung. Selbst die Bewerbung wird heute in vielen Fällen online übermittelt. Zusätzlich haben Sie bei dieser Übermittlungsart den Vorteil im Falle eines Fehlers jedes Wort schnell und sauber korrigieren zu können. Die Korrektur ist, im Gegensatz zu Schriftsätzen auf Papier, nicht erkennbar. In letzterem Fall müssten Sie ein Dokument oder eine Bewerbung eventuell komplett neu erstellen, damit der Empfänger den besten Eindruck von Ihnen oder Ihrem Unternehmen erhält.

Tags: Bürokram

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